Im Herzen der Wälder von Maine, geht eine erfahrene Appalachian Trail Wanderin verloren. Sie, Valerie Gillis verschwindet ohne Anhaltspunkt knapp 200 Meilen vor ihrem Ziel einfach vom Weg. Ganz alleine in der Wildnis, mit kargen Vorräten ausgestattet aber ihrem Notizbuch, hält sie ihre Gedanken in Poesie und Briefen fest. Für den Fall, dass sie dieses Abenteuer nicht überlebt und damit sie sich ihre Hoffnung erhalten kann.
Beverly, eine Wildhüterin in Maine und erfahrene Leiterin von zahlreichen Rettungsmissionen, wird beauftragt die fast aussichtlose Suche nach Valerie zu leiten. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt.
Gleichzeitig wird Lena, eine 87 Jahre alte Bewohnerin eines Seniorenheims, plötzlich von einer leidenschaftlichen Vogelbeobachterin zur Detektivin. Alternierend zwischen den Perspektiven der drei verschiedenen, facettenreichen weiblichen Persönlichkeiten, entwickelt sich ein wunderbar verwobener Roman über Mutter-Tochter-Beziehungen, die Hoffnung und die Frage, ob wir, wenn wir einmal verloren gehen, wieder gefunden werden (wollen).