Grady Green ist ein Bestseller-Autor und hat vor wenigen Minuten erfahren, dass er – endlich – auf der New York Times Bestseller-Liste steht. Ihm fällt ein Stein vom Herzen, denn seine Karriere hatte sich zuletzt vor allen Dingen um diese Auszeichnung gedreht. Es könnte also der beste Tag seines Lebens werden, wenn nicht plötzlich etwas schreckliches passieren würde.
Seine Frau Alice ist auf dem Weg nach Hause, wenn sie anhalten muss, weil eine Person mitten auf der Straße liegt. Sie geht nachsehen und dann verschwindet sie. Keine Suchaktion kann sie finden. Weder sie noch ihre Leiche tauchen auf, selbst ein Jahr später nicht. Grady, gezeichnet von Trauer und einer massiven Schreibblockade, bekommt die einmalige Gelegenheit zum Schreiben auf eine einsame, abgelegene schottische Insel zu ziehen. Vorübergehend kann er ein kleines Cottage beziehen, in dem bereits vorher ein andere Besteller-Autor viele seiner Werke schrieb.
Er macht sich zusammen mit seinem Hund Cooper auf die Reise und landet in einer mehr als merkwürdigen bis gespenstischen Community, ausschließlich bestehend aus Frauen. Zusätzlich meint er plötzlich seine vermisste (verstorbene?) Frau auf der Fähre zu sehen. Ein mysteriöses Katz-und-Maus-Spiel beginnt, bei dem sich ganz schnell die merkwürdigen Ereignisse häufen. Wem kann Grady vertrauen und was geht auf der Insel tatsächlich vor sich?
Mein Fazit:
Mir hat „Beautiful Ugly“ wirklich gut gefallen. Ein durchweg ziemlich spannender Thriller, bei dem mir bis zum Ende nicht ganz klar wahr, wie es wohl ausgehen wird. Ich möchte nicht zu viel verraten, um niemanden zu Spoilern. 😉 Aber dieser Thriller ist auf jeden Fall eine Empfehlung für alle, die einem einsamen Cottage auf einer schottischen Insel etwas abgewinnen können, gerne in das Leben von Autorinnen eintauchen und gleichzeitig Rätsel lösen. Starke Frauen inklusive.